Jugendliche, die nach einer Erhöhung der Pheromone suchen, ändern ihre Hygienegewohnheiten. Eine Welle junger Männer hat sich einer neuen Methode namens 'Pheromon Maxig' zugewandt, die das Vermeiden von Duschen und die Verwendung von Deodorant umfasst, um ihren natürlichen Geruch zu betonen. Diese Männer, die als 'Stinkfluencer' bekannt geworden sind, behaupten, dass der passende Geruch helfen kann, die Aufmerksamkeit eines Partners zu gewinnen.
Erfahrungen junger Männer
Ein veröffentlichtes Video verweist auf einen Nutzer, der behauptet: 'Ich wasche meine Haare nicht mehr und jetzt wird indirekt mehr über meinen Haargeruch als über den von Frauen gesprochen - Pheromon Maxig ist der Schlüssel.'
Dennoch haben Experten diese Behauptungen untersucht und glauben, dass Menschen nicht in der Lage sind, Pheromone zu erkennen und darauf zu reagieren, und es gibt sogar keine Beweise für deren Produktion im menschlichen Körper. In diesem Zusammenhang erklären australische Wissenschaftler in einem Artikel, dass viele Tiere über Pheromone kommunizieren, insbesondere in Bezug auf Fortpflanzung oder Territoriumsmarkierung. Dies gilt jedoch nicht für Menschen.
Die Rolle der persönlichen Hygiene bei der Anziehung
In diesem Artikel, verfasst von Samuel Cornell, einem Public-Health-Forscher an der University of Queensland, und Rob Brooks, einem Professor für evolutionäre Biologie an der University of New South Wales, wird darauf hingewiesen, dass Pheromone chemische Botenstoffe sind, die im Körper eines Mitglieds einer Art produziert werden und bei anderen Mitgliedern derselben Art Reaktionen hervorrufen.
Experten weisen auch darauf hin, dass es laut Beweisen für Menschen keinen Weg gibt, Pheromone zu erkennen, und sie sie nicht produzieren können. Sie betonen auch, dass Anziehung nichts mit Körpergeruch zu tun hat. Frischer Schweiß ist nahezu geruchlos, und wenn jemand längere Zeit ohne Waschen bleibt, wird der Schweiß zu einem geeigneten Umfeld für das Wachstum von Bakterien, was zu unangenehmem Geruch führt.
Trotzdem haben viele Nutzer in sozialen Medien Kritik an diesem Trend geübt. Einer von ihnen scherzt: 'Es scheint, dass es anziehend für Frauen sein kann, in schlechten Geruchsbedingungen zu sein.' Ein anderer fügt hinzu: 'Es scheint, dass es derzeit eine besondere sensorische Erfahrung ist, als Warnsignal zu fungieren.'



