Die Atlantik-Hurrikansaison 2026 hat einen beispiellosen Rekord erreicht, einen Rekord, der in der 175-jährigen Geschichte der Sturmerfassung einzigartig ist. Bis Donnerstag hat sich im Atlantik kein Sturm gebildet, und diese historische Verzögerung in der Sturmformation ist beispiellos. Experten zufolge zeigt dieser Rekord eine ruhige und risikoarme Sturmsaison für die Bewohner von sturmgefährdeten Gebieten, insbesondere in Florida und den Carolinas.
Die Auswirkungen von El Niño auf die Hurrikansaison
Experten haben auf die Auswirkungen von El Niño hingewiesen, einem Phänomen, das das Aufheizen des Pazifischen Ozeans verursacht und die Wetterbedingungen weltweit beeinflusst. Dieses Phänomen erreichte im Sommer seinen Höhepunkt und könnte laut Experten auch die Hurrikansaison 2027 beeinflussen. El Niño verhindert die Bildung von Stürmen, indem es den Atlantik abkühlt und störende Winde erzeugt.
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Nach den Vorhersagen des Wetterinstituts liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich in der nächsten Woche ein neuer Sturm bildet, nur bei 40 Prozent. Diese Bedingungen haben dazu geführt, dass 2026 auf das historischste Jahr ohne Sturm im Atlantik seit 1914 zusteuert.
Die Zukunft der Hurrikansaison und Prognosen
Die Hurrikansaison im Atlantik beginnt am 1. Juni und endet am 30. November, und es bleiben noch über zwei Monate für eine mögliche Zunahme der Sturmaktivität. Dennoch sind die Bedingungen im Ozean so, dass die Möglichkeit der Bildung starker Stürme erheblich verringert ist. Bisher sind in diesem Jahr nur die Stürme Arthur, Bertha, Cristobal, Dolly und Edward entstanden.
Laut Alex DaSilva, einem leitenden Sturmexperten des Wetterinstituts, "könnte dies ein System sein, das schließlich den ersten Atlantik-Sturm hervorbringt. Wenn sich dieses System regelmäßig entwickelt, könnten die Bedingungen nahe Bermuda seine Stärke verstärken und es könnte zu einem Sturm werden."
Während viele Bewohner sturmgefährdeter Gebiete über die Ruhe dieser Saison erfreut sind, warnen Experten, dass es keinen Grund zur Nachlässigkeit gibt. "Nur ein Sturm kann erhebliche Schäden verursachen und viel Angst und Unannehmlichkeiten hervorrufen. Daher ist es jetzt sehr wichtig, die Versicherungspolicen, Sicherheitspläne und Evakuierungsrouten zu überprüfen."
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