Ein 48-jähriger britischer Mann verlor in Spanien sein Leben, als er versuchte, mit seinem Volvo einen überfluteten Bach zu überqueren. Der Vorfall ereignete sich in der vergangenen Nacht in Olivella, nahe dem Küstenort Sitges, und die Einzelheiten wurden nach und nach bekannt.
Einzelheiten des Vorfalls
Augenzeugen berichteten, dass der Mann, während er den reißenden Bach überquerte, stark von der Strömung erfasst wurde und sein Fahrzeug schnell weggespült wurde. Lokale Behörden bestätigten, dass der Bach normalerweise trocken ist, aber unter außergewöhnlichen Bedingungen mit Wasser gefüllt werden kann. Ein Beamter sagte: "Die Menge an Wasser, die sich in der vergangenen Nacht im Bach angesammelt hatte, war sehr ungewöhnlich. Normalerweise wird dieser Bach nicht als gefährlich angesehen."
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Der Hilferuf eines Zeugen wurde gegen 23 Uhr an die Feuerwehr gemeldet. Zunächst wurde ein Bericht über das Verschwinden einer Frau veröffentlicht, doch nach Untersuchungen stellte sich heraus, dass es sich um den britischen Mann handelte, der alleine reiste. Die Feuerwehrleute fanden seinen Körper nach stundenlanger Suche um 2:25 Uhr in einer Entfernung von etwa 500 Metern vom Ort des Fahrzeugs.
Folgen des schweren Sturms
Dieser Vorfall ereignete sich, während der Nordosten Spaniens von starken Regenfällen und plötzlichen Überschwemmungen betroffen war. Die nationale Wetterbehörde Spaniens hatte ernsthafte Warnungen vor starken Niederschlägen in den östlichen Regionen, einschließlich Barcelona, herausgegeben. Diese Niederschläge führten zu Reiseunterbrechungen und Flugausfällen in den Regionen Katalonien und Valencia.
In Barcelona wurden viele U-Bahn-Stationen geschlossen und die Busdienste umgeleitet. In der Region Valencia wurden innerhalb von nur einer halben Stunde mehr als 70 Millimeter Regen gemeldet, was an die Flutkatastrophe von 2024 in dieser Region erinnert, die zum Tod von über 200 Menschen führte. Eine vertrauenswürdige Quelle sagte: "Selten haben wir eine solche Regenansammlung in 30 Minuten gesehen."
Die Polizeibehörden gaben bekannt, dass sie den Vorfall als "traurigen Vorfall" untersuchen und ein forensischer Experte für die Feststellung der Todesursache verantwortlich sein wird. Es wird erwartet, dass bei Unklarheiten in den ersten Untersuchungen eine vollständige Autopsie durchgeführt wird.
Der verstorbene Mann lebte in einem Wohngebiet namens Las Colinas, und es ist derzeit unklar, wie lange er in dieser Gegend wohnhaft war. Die Ermittlungen sind derzeit im Gange, um festzustellen, was er in der Nacht tat und ob er versuchte, nach Hause zurückzukehren.
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