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Gesundheit

Forschung zeigt, dass Erwachsene mit ADHS eine mildere Form dieser Störung haben

  • Neue Forschungen zeigen, dass Erwachsene mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) normalerweise mit einer milderen Form dieser Störung konfrontiert sind. Diese Erkenntnisse befassen sich mit den Bildungsunterschieden und psychischen Gesundheitsproblemen in zwei Gruppen von Erwachsenen und Kindern.
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Forschung zeigt, dass Erwachsene mit ADHS eine mildere Form dieser Störung haben
Bild Forschung zeigt, dass Erwachsene mit ADHS eine mildere Form dieser Störung haben — تصویر: تولید هوش مصنوعی

Erwachsene mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) erleben normalerweise eine mildere Form dieser Störung im Vergleich zu Kindern. Diese Schlussfolgerung basiert auf einer neuen Studie der Universität Pittsburgh, die zeigt, dass Erwachsene mit diesem Zustand im Alltag weniger mit ernsthaften Problemen konfrontiert sind und ihre beruflichen Erfolgschancen keineswegs geringer sind als die anderer.

Steigende Diagnosen von ADHS bei Erwachsenen

In England hat die Anzahl der Diagnosen von ADHS einen Rekordhoch erreicht, und es wird geschätzt, dass etwa 2,5 Millionen Menschen mit dieser Störung leben, was im Vergleich zu vor zwei Jahrzehnten um das 20-Fache gestiegen ist. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf Diagnosen bei Erwachsenen zurückzuführen. In dieser Studie untersuchten die Forscher den Status von 13.527 Erwachsenen, die eine ADHS-Diagnose erhalten hatten. Von dieser Anzahl wurden 3.853 in der Kindheit diagnostiziert und 9.674 im Erwachsenenalter.

Bildungs- und Einkommensunterschiede

Die Forscher fanden heraus, dass etwa 28 Prozent der Erwachsenen, die im Erwachsenenalter eine ADHS-Diagnose erhielten, einen Hochschulabschluss haben, während dieser Wert für Kinder, die in der Kindheit diagnostiziert wurden, nur 14,2 Prozent beträgt. Außerdem zeigte die Untersuchung, dass etwa 15 Prozent der Erwachsenen in der Gruppe ein Jahreseinkommen zwischen 100.000 und 150.000 Dollar haben, während dieser Wert für Kinder, die in der Kindheit diagnostiziert wurden, nur 9,4 Prozent beträgt. Diese Zahlen deuten auf höhere finanzielle Erfolge bei Erwachsenen mit ADHS hin.

Die Forscher untersuchten auch die Häufigkeit von psychischen Gesundheitsproblemen. Sie fanden heraus, dass die diagnostizierte Erwachsenengruppe weniger wahrscheinlich an acht von neun psychischen Gesundheitsstörungen, die mit ADHS in Verbindung stehen, leidet, insbesondere an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), bipolaren Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Zum Beispiel litten in dieser Gruppe von 100 Personen etwa acht weniger an PTBS.

Herausforderungen bei der Diagnose und dem Verständnis von ADHS

Diese Forschung findet statt, während in Großbritannien viele Diskussionen über ADHS-Diagnosen im Gange sind. Eine kürzlich ausgestrahlte Dokumentation hat sich mit dem Anstieg der ADHS-Diagnosen in Großbritannien beschäftigt, und einige Experten haben diesen Trend scharf kritisiert. Dr. Iona Heath, ehemalige Präsidentin des Royal College of General Practitioners, ist der Ansicht, dass ADHS als medizinische Störung nicht akzeptabel ist. Diese Dokumentation hat eine negative Reaktion von Wohltätigkeitsorganisationen wie ADHD UK hervorgerufen, die betonten, dass ADHS eine wissenschaftliche Realität und kein soziales Konstrukt ist.

Trotz der Herausforderungen und Kritiken zeigt diese Studie, dass Erwachsene mit ADHS möglicherweise eine andere Erfahrung als Kinder haben und zur besseren Verständnis dieser Störung beitragen kann. Experten betonen die Bedeutung einer korrekten Diagnose und Unterstützung für Menschen, die mit dieser Störung leben.

Quelle: dailymail.com