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Wirtschaft

Next warnt: Steuererhöhungen könnten das Wirtschaftswachstum stören

  • Das Unternehmen Next hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr zum vierten Mal aktualisiert und äußert Besorgnis über die Steuererhöhungen. Diese Maßnahme könnte das Vertrauen der Verbraucher schwächen.
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Next warnt: Steuererhöhungen könnten das Wirtschaftswachstum stören
Bild Next warnt: Steuererhöhungen könnten das Wirtschaftswachstum stören — تصویر: تولید هوش مصنوعی

Das Unternehmen Next, einer der größten Modeeinzelhändler in Großbritannien, hat in seiner zweiten Warnung an die Regierung bezüglich der Steuererhöhungen betont, dass diese Maßnahme das Wirtschaftswachstum stören könnte. Das Unternehmen, das seit 2001 unter der Leitung von Lord Wolfson steht, hat seine Gewinnprognose im laufenden Geschäftsjahr zum vierten Mal angehoben.

Warnung vor den Folgen neuer Steuern

Lord Wolfson erklärte in seinen jüngsten Äußerungen, dass jede Steuererhöhung im Budget vom 28. Oktober das Vertrauen der Verbraucher verringern könnte. Er fügte hinzu: „Die Steuerlast ist auf dem höchsten Stand seit über 60 Jahren, und es scheint, dass jede weitere Erhöhung nur zu einer Störung des Wirtschaftswachstums führen wird. Dies ist ein Teufelskreis, der die finanzielle Lage der Regierung verschlechtern könnte.“

Darüber hinaus hat Richard Walker, CEO der gefrorenen Lebensmittelkette Iceland, Andy Burnham gebeten, Unternehmen nicht als „Sparkasse“ zu betrachten. Er ist gegen jede Steuererhöhung für den Unternehmenssektor und glaubt, dass diese Maßnahme der Wirtschaft schaden wird.

Neue Prognosen und bestehende Herausforderungen

Das Unternehmen Next hat prognostiziert, dass das Umsatzwachstum in Großbritannien in der zweiten Jahreshälfte um 2 Prozent zurückgehen wird, während die vorherige Prognose bei 2,8 Prozent lag. Dennoch hat Wolfson den allmählichen Rückgang des Umsatzes als Herausforderung bezeichnet und gesagt, dass dieser Rückgang „langsam und nachhaltig“ sein wird.

Diese Warnungen werden geäußert, während einige von Nexts Konkurrenten, darunter John Lewis und Fraser, ebenfalls eine Nicht-Erhöhung der Steuersätze gefordert haben, um die Umsatzsteuer zu senken. Außerdem hat Lord Wolfson darauf hingewiesen, dass der Verkauf von Herrenbekleidung bei Next verbessert werden muss und dieser Bereich die größte Chance für die Zukunft darstellen könnte.

Im ersten Halbjahr dieses Jahres ist der Gewinn vor Steuern von Next auf 569 Millionen Pfund gestiegen, was einem Wachstum von 10,5 Prozent entspricht. Das Unternehmen prognostiziert nun, dass der Jahresgewinn 1,23 Milliarden Pfund erreichen wird, was im Vergleich zur vorherigen Prognose eine Erhöhung um 7,3 Prozent darstellt. Angesichts eines Wachstums von 3,6 Prozent im Vollpreisverkauf konnte Next teilweise den Rückgang des Umsatzes in den Geschäften ausgleichen.

Darüber hinaus ist Wolfson der Meinung, dass Verbraucher eine größere Vorliebe für „die wahre Kreativität der Menschen“ im Vergleich zu von Künstlicher Intelligenz produzierten Designs haben und daher verstärkt auf den Einsatz menschlicher künstlerischer Techniken setzen werden.

Quelle: dailymail.com