Die schönen Städte und Dörfer Europas, von den strahlenden Stränden Spaniens bis zu den malerischen Dörfern Frankreichs und Italiens, haben in diesem Sommer mit ernsthaften Problemen wie der Zunahme der Touristen und der Unzufriedenheit der Einheimischen zu kämpfen. In diesem Zusammenhang haben viele Bewohner dieser Regionen aufgrund der steigenden Immobilienpreise und der kulturellen Veränderungen durch den Zustrom von Touristen protestiert.
Proteste in Bretagne und Frankreich
In der Bretagne haben die Bewohner die Touristen aufgefordert, in ihre Heimat zurückzukehren. In einem der Dörfer wurden drei Autos mit scharfen anti-touristischen Parolen beschädigt. Diese Parolen spiegeln deutlich die Unzufriedenheit der Menschen über die Anwesenheit von Pariser Reisenden wider. Interessanterweise waren die Besitzer dieser Autos selbst Einheimische, die nach Paris gezogen waren.
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Auf Mallorca fanden in diesem Sommer weitreichende Proteste gegen den übermäßigen Tourismus statt. Die Bewohner klagen über steigende Immobilienpreise und Verkehr in kleinen Städten. Einer der Protestierenden in der Stadt Sóller schrieb mit einem Schild auf Englisch: 'Wir werden keine Ferienhäuser für Ausländer haben, während Einheimische sich kein Haus leisten können.'
Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen auf die Gemeinschaft
In Großbritannien ist das Dorf Bourton-on-the-Water, das für seine natürliche Schönheit bekannt ist, mittlerweile zu einem Ort voller Touristen geworden. Die Bevölkerung dieses Dorfes beträgt weniger als 4000 Menschen, aber zu Spitzenzeiten kommen bis zu 10.000 Touristen pro Tag dorthin. Die Bewohner sehen sich Problemen wie Verkehr und überfüllten Straßen sowie langen Warteschlangen in Geschäften und Restaurants gegenüber. Eine Umfrage zeigt, dass 90 Prozent der Bewohner von Bourton das Gefühl haben, dass Touristen ihr Leben gestört haben.
Auch in Barcelona steigen die lokalen Gebühren für Touristen und die Unzufriedenheit der Einheimischen stark an. Die Bewohner dieser Stadt haben durch das Anbringen von Schildern und Graffiti gefordert, dass die Touristen in ihre Heimat zurückkehren. Einige von ihnen haben diese Situation als 'Invasion' bezeichnet und Barcelona als 'Carcelona' interpretiert, was Gefängnis bedeutet.
In der Stadt Venedig, die als eines der Haupttourismusziele bekannt ist, beschweren sich die Bewohner stark über die Überfüllung und das Gedränge durch den Zustrom von Touristen. Die Straßen sind in den Hauptreisezeiten stark überfüllt, was zu einem ernsthaften Problem für die Bewohner geworden ist.
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