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Wirtschaft

Thames Water muss vorübergehend verstaatlicht werden und der Rettungsplan für seine Schulden muss gestoppt werden

  • Ein neuer Bericht des Ausschusses für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten weist auf die Notwendigkeit hin, Thames Water vorübergehend zu verstaatlichen und den Rettungsplan für die Schulden des Unternehmens zu stoppen.
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Thames Water muss vorübergehend verstaatlicht werden und der Rettungsplan für seine Schulden muss gestoppt werden
Bild Thames Water muss vorübergehend verstaatlicht werden und der Rettungsplan für seine Schulden muss gestoppt werden — تصویر: تولید هوش مصنوعی

Thames Water muss vorübergehend in staatlichem Besitz sein und der Rettungsplan für seine Schulden muss gestoppt werden. Diese Forderung wurde von mehreren Abgeordneten auf der Grundlage des Berichts des Ausschusses für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (EFRA) erhoben, der erklärt hat, dass das Unternehmen am 'Ende der Straße' angekommen ist und verstaatlicht werden muss.

Bedenken hinsichtlich des aktuellen Eigentums

In dem Bericht wird festgestellt, dass Thames Water, dessen Schulden 20 Milliarden Pfund betragen, unter der Kontrolle seiner großen Gläubiger und unter dem Namen Konsortium London und Wassertal (L&VW) betrieben wird. Die vorherigen Aktionäre des Unternehmens haben es 2024 verlassen und erklärt, dass Thames Water 'nicht investierbar' sei. EFRA weist auch darauf hin, dass das Konsortium L&VW, das mehr als 100 Hedgefonds und andere Kreditgeber umfasst, kein Interesse an den Bedürfnissen der Verbraucher und der Umwelt hat.

Notwendigkeit eines Richtungswechsels

Der Ausschuss EFRA hat betont, dass die Regierung nach einer besonderen Verwaltung für Thames Water suchen sollte, die als eine Art vorübergehende Verstaatlichung betrachtet wird. Der Ausschuss sagt, dass eine vorübergehende Verstaatlichung 'kostenlos' für die Staatskasse sein könnte und 16 Millionen Kunden von Thames Water schützen würde. Außerdem sind sie der Meinung, dass alle staatlichen Befugnisse genutzt werden sollten, um die Rechte der Rentner von Wasserversorgungsunternehmen sowie das Geld der Steuerzahler zu schützen.

Andy Burnham, der Bürgermeister von Manchester, steht unter großem Druck, eine Lösung für die Situation von Thames Water zu finden. Diese Entscheidung könnte ein entscheidender Test für seine Präsidentschaft sein. Der Ausschuss hat auch gewarnt, dass, falls eine Notfallgesetzgebung für Thames Water erforderlich ist, dieses Gesetz so begrenzt sein sollte, dass es nicht zu einem Präzedenzfall für umfassende staatliche Eingriffe wird.

In der Zwischenzeit haben Vertreter von Thames Water und dem Konsortium L&VW die aktuelle Situation verteidigt und erklärt, dass sie neue Pläne für Investitionen und Infrastrukturverbesserungen haben. Diese Vertreter haben betont, dass es keine Kosten für die Regierung oder die Steuerzahler geben wird und alle Gewinne reinvestiert werden.

Andererseits ändert Thames Water die Art und Weise, wie sie ihren Kunden Rechnungen ausstellen, und viele von ihnen werden bald auf monatliche Rechnungsstellung umgestellt. Diese Änderung erfolgt im Rahmen der Verbesserung der Dienstleistungen und der Bereitstellung einer besseren Qualität für die Kunden.

Quelle: dailymail.com