Arsenal hat nach dem umstrittenen Elfmeter, der im letzten Spiel gegen Sunderland gegen Izzy Konsa verhängt wurde, beschlossen, sich an die Schiedsrichterbehörde des englischen Fußballs, Pro Ref, zu wenden. Dieser Elfmeter wurde nach einer VAR-Überprüfung am Samstag ausgesprochen und führte dazu, dass Mikel Arteta, der Trainer von Arsenal, seine starke Unzufriedenheit mit dieser Entscheidung äußerte.
Artetas Kritik an der Schiedsrichterentscheidung
Arteta reagierte heftig darauf, dass Izzy Konsa wegen seines Zusammenpralls mit Dan Ballard bestraft wurde. Er war der Meinung, dass Ballard Konsa in einer "Judo-Bewegung" zu sich gezogen hat und dadurch den Anschein eines Fouls erweckt hat. Schiedsrichter Jon Brooks gab den Elfmeter, der dann von VAR bestätigt wurde.
Der Trainer von Arsenal war in der Nachbesprechung des Spiels sehr verärgert und sagte: "Das ist auf diesem Niveau inakzeptabel. Inakzeptabel." Er fügte hinzu: "Das kann den Verlauf der Saison und die Meisterschaft verändern. Ich habe diese Szene zehn Mal angesehen, um sicherzugehen." Arteta betonte, dass er in 27 Jahren im Fußball noch nie eine solche Entscheidung gesehen hat.
Potenzielle Folgen des Elfmeters
Artetas Reaktion kam, während David Raya, der Torhüter von Arsenal, den Elfmeter von Enzo Lofi parierte und Arsenal schließlich mit 2-0 gewann. Aber Arteta stellte klar, dass man über die Spielqualität, die gute Leistung von Arsenal und Sunderland und die Schönheit der Liga sprechen sollte und nicht über solche Entscheidungen. Er fügte hinzu: "Wie kann man das einen Elfmeter nennen? Ich weiß es nicht. Ich kann keine Erklärung finden."
Arsenal sucht nun nach Erklärungen von Pro Ref, warum dieser Elfmeter verhängt wurde. Diese Behörde hatte sich zuvor bereits wegen einer falschen VAR-Entscheidung im Spiel von Manchester United entschuldigt. Angesichts der bestehenden Sensibilität könnte dieses Thema Folgen für Arsenal im weiteren Verlauf der Saison haben.



